- Y o u   n e v e r   g e t   a   s e c o n d   c h a n c e   t o   m a k e   a   f i r s t   i m p r e s s i o n  -

1637 war das Untergangsjahr für Oßweil.

Infolge von Bränden, Seuchen und Hunger war Oßweil
nach dem 27. Dezember 1637 nahezu entvölkert.

Erst 1638 gab die erste Hochzeit in Oßweil und 1639 erst die zweite.

Erster Täufling war das Mädchen "Anna Maria von Lorentz und Anna Weber" 1641.

Kurz vor Ende des 30-jährigen Krieges, 1646,
übernehmen die Herren zu Bidembach die Nachfolge
der Nothafts und bekommen dadurch das Schloss und damit die Herrschaft in Oßweil.

Nach Ende des 30-jährigen Krieges wir über Oßweil 1648 folgendes berichtet:
Oßweil hat gehabt vor dem Krieg 87 württembergische Untertanen, danach nur noch 20.

Vor dem Krieg 69 Häuser und 48 Scheuern,
davon sind im Krieg 40 Häuser und 32 Scheuern verbrannt und niedergefallen.

Nach dem Krieg werden 19 Häuser und 13 Scheuern wieder gebraucht.
Leer und baufällig stehen 10 Häuser und 3 Scheuern.

Von ursprünglich 1400 Morgen Ackerland sind anno 1657
nur noch 350 bebaut, wüst und leer sind 1050 Morgen.

Vor dem Krieg gab es in Oßweil 40 Pflüge die zu Feld zogen,
nach dem Krieg nur noch 7.

Auf die untertänigste Bitte an den Herzog Eberhard Ludwig
im Jahre 1694 um Unterstützung gegen die französische Besatzung
( für Nahrung und allgemeine Versorgung ) wurde wie folgt geantwortet:

"Es sei kein Geld da, da es andernorts für anderes wichtiger gebraucht wird".

 

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