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Das Mittelalter ( ab Mitte des 15. Jahrhunderts )

 

Ritter Hans von Stadion und Anna von Kaltental
übernehmen 1425 die Burg zu Oßwyl.

Oßweil wird 1430 vom Sohn der Witwe Bryda,
Gattin des letzten Hans II von Oßweil an das Stift zu Stuttgart verkauft.

Georg Herter zu Herteneck und Bryda zu Kaltental
verkaufen 1/3 der Holderburg für 220 Gulden 1427
an Wilhelm von Kaltental.

Hans V. von Kaltental verkauft 1431 auch seinen Teil
an der Burg für 110 Gulden an Wilhelm von Kaltental.
- Dadurch hatte Wilhelm von Kaltental
- bis zu seinem Tod im Jahre 1454
fast ein Drittel an Oßweil besessen.

Als Georg Herter von Herteneck 1438 starb
hinterließ er seiner Gemahlin Bryda von Kaltental
und seinem einzigen Sohn Hans V. ein ansehnliches Erbe:
- Harteneck, Anteile an Dußlingen, Breitenholz, Nehren und Talheim.

Die Herrschaft übder die einzelnen Bereiche Oßweils
teilten sich die Baldeck's, Kaltentaler und Württemberg
das als Klostervogt die Landesherrschaft ausübte.

Bryda von Kaltental und Hans Herter von Hoheneck verkaufen ihre Rechte,
die sie auf des Klosters Murrhardter Hof zu Oßweil hatten,
an Abt und Konvent des Klosters Murrhardt.
- Über 1/3 Oßweils gehören anno 1445 den Herren von Baldeck zu Harteneck.

Die Gattin von Otto V. von Baldeck, Anna von Kaltental,
brachte 1440 einen Teil Oßweils mit in ihre Ehe.

Otto kaufte auch noch die Anteile von Bryda und Ihrem Sohn;
Eglosheim, Herteneck und Oßweil.
- Wohnsitz der Baldecks war zunächst die Holderburg,
danach das Bergschloss Harteneck.

Jakob Herter, sein Sohn Wilhelm I. und Hans Herter V.
bzw. Bryda von Kaltental mussten in den Jahren 1446 bis 1449,
aus Geldnot ihre Güter an Württemberg verkaufen.

Graf Eberhard der V im Barte vereinigt 1482
die beiden Teile Württembergs und wird 1495
Herzog von Baden-Württemberg
und damit auch oberster Herr des Ritterdorfes Oßweil.

 

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