
Der Ortsadel hatte in den Jahren 1200 bis 1300
auf dem Oßweiler Gebiet 4 Stützpunkte:
- Das Schloss im Besitz der Herren von Oßweil .
- Die Holderburg der eigentlichen Ritterburg; auch genannt "Herderhof"
- Die Steinhausburg zu Herteneck
- Das Bergschloss Hoheneck;
- später im Besitz des Markgrafen Hermann V. von Baden
Das Gebiet der "Herder zu Oßweil" erstreckte sich
vom Südwesten Oßweil's bis Aldingen, hoch bis zum Mühlhäuser Weg,
Markgröninger Weg ( Aldinger Str. ) bis zur Turmburg
auf der Wartbühl ( heute der Salonwald ).
Durch die Hochzeit zwischen denen von Hertern und den Kaltentalern
bleiben die Herters und erblich bedingt dadurch
auch die Nothafts Besitzer von Oßweiler Gütern.
Durch Einheirat in das Geschlecht der "Winter von Oßweil"
kamen ca 1250 die "Übelritter zu Owen" in den Besitz
des Oßweiler Rittergutes; dem Schloss.
Schließlich hießen sie sich nach der freieigenen Burg "von Oßweil"
und das erst recht, als die Herter verzichteten
und Ihnen auch noch das ganze Holderburg-Rittergut
als württembergisches Lehen übergaben.
In ihrem Wappen führten sie das Widderhorn
als Zeichen ihrer Kampfbereitschaft, ihrer Stärke.
Die Kaltentaler wurden 1278 mit dem Gebiet Aldingen belehnt.
Durch eine Erbschaft gewannen sie auch das Schloss von Oßweil
zu ihren Gütern.
Die Nachkommen Herbrands II. von Oßweil
zusammen mit den Nachfahren der von Weckenriet
und den Hertern waren um 1300 eine stattliche Schar
von edlen Herren und nannten sich nun die "Herren von Oßweil".