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Die Reste der Turmhügelburgen

Für die Sicherheit rund um Oßweil dürften "Turmhügelburgen" mit Wirtschaftshöfen auf 2 "Wartbühlen" gesorgt haben.

Diese wurden letztmalig 1434 genannt. Die eine war auf der damaligen, baumlosen Anhöhe, genannt "Wart" ( Salonwald ) und der andere im Gebiet des Neckarbogens am nordöstlichen Rand von Ossweil. Von beiden hatte man einen guten Ausblick über das Land und konnte rechtzeitig Gefahren erkennen.

An die Turmhügelburgen erinnerte noch bis in die Gegenwart herein der beim Haus Hirschstrasse 19 befindliche, durch permanente Baumaßnahmen verschüttete Hügel, der 1859 als beträchtlich, künstlich aufgeworfen und "mit einem tiefen Graben umgeben" beschrieben wurde.

Eine weitere Turmhügelburg im Ort soll sich 500 Meter östlich vom Schloss beim jetzigen Haus Westfalenstrasse 59 erhoben haben. Der letzte genante "Burgherr" war der im 12. Jahrhundert genannte "Adelbertus die Hiesingen" ( Häusingen ).

Im Frühmittelalter gab es der Stelle des 1908 erbauten Hauses Hirschstrasse 19 einen Fachwerkturm auf dem damals so genannten "Vorhofbergele". Den so genannten "Vorhofbuckel" umgab noch 1890 ein kleiner Graben. Der dahinterliegende Wall wurde danach immer weiter abgetragen.

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